Die Wirtschaftsrunde

Die Runde hat es in sich.
Mehr Wirtschaften als Ortschaften.

Ausgangspunkt: Kloster Schäftlarn (unterhalb Hohenschäftlarn / B11)
Länge: ca. 40 km
Kompass-Wanderkarte: 180
Einkehrmöglichkeiten: aufgereiht wie an einer Perlenschnur
Bademöglichkeiten: Aufhofener Weiher, Deininger Weiher

Nach der Visite der Klosterkirche geht’s vom Klosterbräu-Stüberl direkt zur Isar. Kaum in die Pedale getreten, wartet drüberhalb der „Brucken“ schon der Gasthof zum Bruckenfischer. In den Biergarten rein, rückwärtig raus und am Wirtschaftsweg weiter radeln. Bald darauf eine überdachte Holzbrücke, über die ein Abstecher zur Gaststätte Aumühle eingelegt werden kann. Ansonsten weiter auf der Dammkrone bis zur Schleußenwärterbrücke und von da in die Pupplinger Au. Am Ende dieses gepflegt geteerten Weges die Gaststätte Aujäger. Anschließend die Sauerlacher Straße queren und wir sind beim Gasthaus Pupplinger. Sodann weiter auf dem Sträßchen durch Pupplings grüne Auen.

Gleich Ortsanfangs von Ascholding lockt uns der „Holzwirt“ links abzubiegen, aber für eine kleine Ortsbesichtigung biegen wir erstmal rechts ab. Auf den Kirchturm zusteuernd gelangen wir zu den nur Steinwurf voneinander entfernten Gasthof Neuwirt und Gasthof Lacherdinger. Alsdann an der Hauptstraße weiterradelnd geht’s zum schon bekannten Abzweig Gasthof Holzwirt, und diesmal lassen wir uns nicht zweimal bitten hinzuradeln. Danach durch den Forst und an dessen Ende rechtshaltend in das verkehrsquirlige Egling. Gezielt auf die zwiebelhaubenbestückte Pfarrkirche zuhalten und manus manum lavat sind wir auch schon beim nebenliegenden Gasthof zur Post.

Pfarrkirche in Thanning Was folgt, ist ein Linksschwenk um die Kirchenmauer und ein Rechtsschwenk in den Thanninger Weg. Wadelfordernd, denn gehörig anstrengend, zieht dieser landwirtschaftliche Weg zum gleichnamigen Ort hinauf. In Thanning links hinauf zur Durchgangsstraße, in diese links einbiegen und nach hundert Metern in Richtung Aufhofen verlassen. Aufhofen wäre eigentlich nur zu durchfahren, wenn nicht linkerhand der Gasthof Jägerwirt und, so man baden will, unweit dahinter auch noch der Aufhofener Weiher wäre. Ansonsten beim Maibaum geradewegs in den Pointweg. Bei der Josephs-Kapelle beginnt der Weg durch den Forst, in welchem alsbald ein lockeres Gefälle das Radl fast bis zum bewirtschafteten Waldhaus (z.Zt.geschlossen) am Deininger Weiher rollen läßt.

gesehen in Großdingharting Direkt gegenüber der Parkplatzausfahrt beginnt ein Forstweg der ins Gleißental führt. Endlos scheint sich der Weg zu ziehen, bis es bei einer U-Einmündung steil bergan geht. Hinaufgeradelt oder -geschoben, oben geht’s linkshaltend weiter. Wir erreichen Großdingharting, radeln an der V-Straßenaufteilung links und stoßen beim Dorfweiher an den Landgasthof Killer. Richtung Straßlach verlassen wir bei der Kirche den Ort und biegen nach kurzer Fahrstrecke links ab. Leichten Trittes erreichen wir Hailafing. Ortsausgangs die Straße unterqueren und am Radweg geradeaus weiter. Unmittelbar bei den ersten Häusern von Straßlach links zu einem Wanderparkplatz. Ein geteertes Straßerl führt von dort in 12%igem Gefälle – allerdings schließt ein Verkehrsschild Radler explizit aus - hinunter ins Isartal und zur eigentlich letzten Einkehrmöglichkeit der Wirtschaftsrunde, dem Gasthof Zur Mühle.

Da sich die Rundtour aber erst über das isaraufwärtsführende Teerstraßerl schließt, das an seinem Ende über die Isarbrücken führt, kommen zu anfangs erwähnte Einkehrmöglichkeiten nochmals vor dem Lenker.

© text und bild by georg demmel