Spritztour ins Ostallgäu

Lechbruck - Seeg - Senkele - Forggensee

Ausgangspunkt: Lechbruck
Länge: ca. 55 km
Kompass-Karte: 188 (ergänzende Anschlußkarten 4 und 179)
Bademöglichkeiten: Schmutterweiher, Faulensee, Forggensee

Wir verlassen Lechbruck über den Dampflok-Radwanderweg. Immer der Nase nach und an einer Wegteilung Richtung Marktoberdorf. Bald darauf ein Wander-Rastplatz und in Sichtweite schon unser Abzweig nach Seeg. Der mächtige Höhenrücken des Sulzschneider Forstes stellt sich nunmehr in den Weg. Rauf und runter, aber gut ausgeschildert geht's durch den Wald. An seinem Ende ein paradiesischer Panoramablick über die Lobacher Viehweiden bis hinüber nach Seeg und in die Ostallgäuer Bergwelt. Haben wir uns satt gesehen, braucht man eigentlich nur noch das Radl auf schön geteerter Unterlage auf Seeg zurollen lassen.

Am Seeger Ortseingang schließen wir uns parallel der Bahnlinie an. Gleich nach der Bahnstation, beim beschrankten Übergang, links abbiegen (*). Die Straße läuft leicht abfallend nach Riedegg hinunter. Gleich nach den wenigen Häusern geht’s in einen gut ausgebauten Wirtschaftsweg. Im großen Rechtsbogen führt dieser Weg auf den schon von weitem sichtbaren Hof Roßfallen hinauf. Von dort ein Teerband das uns über Brandstatt und Gsellen nach Langegg kommen läßt.

Weiter auf den zwischen zwei Stadeln beginnenden und als „Privat“ ausgeschilderten Wirtschaftsweg. Jetzt brauchen wir uns nur noch an die Radweg- und Richtungspfeile, die nach Riedern zeigen, halten. Der des Weges liegende Faulensee vermag für eine Verschnaufpause wohltuend zu unterbrechen.

Blick zur Vilser Gruppe Bei Dietringen am Forggensee gegen Säuling Von der Ortsmitte Riederns geht’s dann rechts ab nach Osterreinen (Hinweistafel Füssen) sowie zum Forggensee-Rundweg. Der als Höhenweg angelegte Wanderweg führt uns nachfolgend nach Dietringen, wo für Radler ein willkommener Zugang zum See ist. Weiterfahrend, entweder gleich wieder hinauf zum Rundweg oder auf der Seestraße bleiben und erst vor dem Campingplatz wieder hoch. Der Rundweg läuft nun ein gutes Stück parallel zur Bundesstraße. In Höhe Roßhaupten trennen wir uns halblinks fahrend vom Forggensee-Rundweg ab, bleiben aber richtungshaltend bis die Wegführung in ein breites Bauernstraßerl mündet. Selbiges führt uns wieder auf den Dampflok-Radwanderweg heran. Auf bekannter Etappe geht’s nun zurück nach Lechbruck.


(*) Rechts zweigt die Straße in den auf einem Höhenrücken liegenden Ort ab. Wegen der Rundtour wäre die Auffahrt nicht unbedingt erforderlich. Doch schade darum, wenn wir sie aussparen, denn Seeg und die Rokoko-Pfarrkirche St. Ulrich sind allemal einen Besuch wert.

© text und bild by georg demmel